Der große Erziehungsauftrag

Helmut Stücher

Leseprobe

A. Wer ist für die Erziehung verantwortlich?

I. Aufruf zur Besinnung

1. In der Erziehung der Jugend ist in den letzten Jahrzehnten ein bedauerlicher Wandel eingetreten, besonders in der schulischen Erziehung. Die beklagte Bildungskrise ist in erster Linie eine Erziehungskrise. Neue Theorien und Erziehungsexperimente haben die altbewährte christliche Erziehung verdrängt und sowohl Lehrer als auch Eltern verunsichert. Dies umsomehr, als nicht einmal mehr das in der Landesverfassung NRW festgeschriebene oberste Erziehungsziel, „die Ehrfurcht vor Gott und vor der Würde des Menschen zu wecken“, verfolgt wird (Art.7 Verf. NRW). Der Pluralismus an Meinungen und Zielsetzungen hat die erzieherischen Werte und verbindlichen Normen aufgelöst, so dass sich auch unter der Jugend weithin Rat- und Mutlosigkeit verbreiten. Die fehlende Werteorientierung verunsichert junge Menschen, sie ist auch die Ursache für die vielfach beklagten Verhaltensprobleme, Lernstörungen und Leistungsdefizite.

2. Auch der Bildungsbegriff ist entwertet worden. Bildung schließt mehr ein als bloße Wissensvermittung, wobei in den Schulen viel nutzloses Wissen und zu wenig Basiswissen vermittelt wird. Mit Rücksicht auf eine materialistische Gesellschaft wird die Herzens- und Charakterbildung in den Schulen fast gänzlich unterlassen. Die kaum zu unterschätzende geistige Macht des Fortschrittsdenkens hat die Frage nach dem Woher und Wozu des Lebens bei der Jugend und ihren Erziehern unterdrückt. Die Folgen sind fehlende Sinngebung und Orientierung für das zukünftige Leben. Weil man widernatürlichen, wirklichkeitsfremden Ideologien gefolgt ist, die der Jugend ein fiktives utopisches Menschen- und Weltbild vorgemalt haben, weiß niemand mehr recht den Weg zum wahren Leben und zu den wahren Tugenden. Deshalb besteht an den so wichtigen charakterlichen Eigenschaften wie Höflichkeit, Fleiß, Ordnungsliebe, Opferbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein ein so beklagenswerter Mangel. Man weiß heute sehr genau, was die Jugendlichen in einem bestimmten Alter wissen und können sollen, obwohl das Ist immer weiter hinter dem Soll zurückhinkt; doch man weiß sie nicht auf das wirkliche Leben vorzubereiten. Deshalb scheitern so viele junge Menschen und erliegen verderblichen Verführungen und Verlockungen.

3. Nächst den Jugendlichen sind die Eltern, Lehrer und Meister die Betroffenen dieser Erziehungskatastrophe in den Schulen, die zum allgemeinen „Erziehungs-Notstand“ (Petra Gerster) auch in den Familien geworden ist. Viele Erziehungsverantwortliche fordern daher eine Änderung der pädagogischen Situation. Aber auch die Jugend schreit nach einer besseren Erziehung. So sehr sie gegen jede Maßregelung ausschlägt, weil sie durch die Emanzipationspädagogik zum Widerspruch, ja zur Auflehnung und Rebellion erzogen wurde, sucht sie doch nach unverrückbaren Maßstäben, die ihr Halt und Sicherheit bieten. Die emanzipatorische Erziehung, die im Grund keine Erziehung ist, hat ihr jede Ehrfurcht und Würde, insbesondere die Ehrfurcht vor Gott und vor den eigenen Eltern, die Liebe zum Nächsten und zur Familie geraubt. Der Schaden, den ungezählte junge Menschen an Geist, Seele und Charakter genommen haben, ist vielleicht nicht wieder gutzumachen.

4. Um die Zukunft der Jugend und der Nation zu sichern, muss erzieherisch ein neuer Anfang gemacht werden. Der niedrige moralische Stand, der rapide Verfall der Sitten, der starke Zerfall der Familien und Zerbruch der Ehen sowie der Verlust jeden pädagogischen Konzeptes mit einer anerkannten ethischen Werteordnung bedeutet selbst für den Staat eine nicht zu übersehende Gefahr. Die bedrohliche Entwicklung macht die Rückbesinnung auf die Grundlagen menschlicher Existenz und göttlicher Bestimmung dringend notwendig. Zwar sind wegen des offenkundigen Fehlschlages der Emanzipationspädagogik Bestrebungen im Gange, wieder zur humanistischen Bildungstradition zurückzukehren, aber das hieße das Schulschiff im Meer der Meinungen auf eine Sandbank zu treiben und den Schaden an Schule, Schülern und Familie vergrößern. Die einzige Hilfe und Heilung kann nur darin bestehen, dass die Erziehungsverantwortlichen sich an den göttlichen Steuermann wenden und zu den Werten der christlichen Erziehung zurückkehren, das heißt, sich von Gottes Wort und Geist leiten lassen.

5. Das christliche Menschenbild, wie es die Bibel zeichnet und das sich als die einzige Grundlage für ethisches Handeln bewahrheitet hat, wird bei oberflächlicher Betrachtung oft mit dem humanistischen Menschenbild verwechselt. Beider Grundlagen und Ziele sind jedoch ganz verschieden, ja zum Teil völlig entgegengesetzt. Nur in Gottes Wort finden wir die wahre Erziehungslehre, weil Gott allein die Tiefen und Untiefen des menschlichen Herzens kennt, um den Menschen zur Selbsterkenntnis zu führen, die bekanntlich der erste Schritt zur Besserung ist. Durch dasselbe Wort kommt er auch zur Erkenntnis seines Schöpfers und zu rechter Welterkenntnis. Indem die Kinder lernen, diese Welt im Lichte Gottes zu betrachten und zu beurteilen, erhalten sie ein umfassenderes und realistischeres Weltbild, als dies mit Hilfe technischer Medien und sozialwissenschaftlicher Erkenntnis erlangt werden kann. Nur so sind sie zu einer Auseinandersetzung mit der Welt in der Lage.

6. Alle Verantwortlichen, die mit der Erziehung der Jugend im Staate, in den Ausbildungsstätten, in der Jugendarbeit befasst sind, vor allem die Eltern und Erzieher von Schulkindern, sind aufgerufen, sich mit derjenigen Erziehungslehre auseinanderzusetzen, die auf Wahrheit und Erfahrung beruht und nicht von einem Traum- und Wunschbild ausgeht. Mit Kinderseelen kann man keine Experimente machen wie in der Naturwissenschaft. Auch lassen sich nicht empirische Forschungsmethoden auf den moralischen Bereich übertragen, wie es etliche Pädagogen versucht haben und doch nur ihre Weltanschauung damit begründen wollten.

7. Lasst euch deshalb, liebe Eltern, nicht von neuen pädagogischen Theorien, die angeblich wissenschaftlich begründet sein sollen, einnehmen, auch wenn sie bereits als Standardwerke in der Pädagogik gelten. Die Weisheit des Evangeliums Gottes ist viel älter, und das Erziehungskonzept der Bibel ist unendlich bewährter. Ihr tragt letztlich die Verantwortung vor Gott und euren Kindern, wenn die Erziehung missrät. Ihr allein müsst auch die Folgen tragen, wenn ihr in diesem hohen und heiligen Auftrag nachlässig seid oder versagt. Wenn die Schule die elterliche Erziehung nicht mehr unterstützt, wie es heute der Fall ist, und sie sogar untergräbt, dann sind Konsequenzen nötig, damit ihr der euch obliegenden Pflicht nachkommen könnt, die zugleich euer natürliches Recht ist.

8. Und eure Aufgabe ist es, ihr Vertreter des Volkes, die Eltern zu unterstützen und die Familie zu stärken, indem ihr das Gesetz Gottes in der Gesetzgebung und Schulerziehung wieder zur Geltung bringt, damit die Kinder Gott lieben und ehren, ebenso ihre Eltern und den Nächsten wie sich selbst. Die Liberalisierung, besser würde man von „Demoralisierung“ der Gesetze sprechen, hat der Jugend ungeheuren Schaden zugefügt und sie nahezu unerziehbar gemacht. Heute erkennen die Parteien die Fehlentwicklung durch die Liberalisierung des Strafrechts und des Scheidungsrechts, man gibt auch den Irrtum der sexuellen Revolution zu und ist erschrocken über die Zunahme der Abtreibungen. Aber wer macht die Folgen rückgängig, die sich in einem furchtbaren Sumpf widernatürlicher Unzucht unter dem Volke zeigen, in unfassbaren Tötungsziffern und in einem Heer von Scheidungswaisen? Die Demoralisierung der jetzigen Generation ist beispiellos in der Geschichte der Menschheit, und dafür ist in erster Linie der Gesetzgeber verantwortlich, weil die Gottesfurcht abgeschafft wurde, wodurch die letzte Hemmschwelle beseitigt wurde. Kein Vertreter des Staates kann sich damit entschuldigen, dass der Staat weltanschaulich neutral sei. Auch ein atheistischer Staat erfüllt durch eine strenge Gesetzgebung und sittliche Ordnung den Auftrag Gottes und schützt die Menschen vor dem Übel der Unmoral. Wenn in weiten Teilen der Bevölkerung und insbesondere unter der Jugend das Unrechtsbewusstsein verlorengegangen ist, so ist das eben die Folge davon, dass das Böse vom Gesetz her nicht mehr strafwürdig ist. Und daraus resultiert die humanistisch-atheistische Schulerziehung, die den Unterschied von Gut und Böse aufgehoben und teilweise ins Gegenteil verkehrt hat. Das wirksamste Mittel, einer weiteren Ausuferung der Gewalt entgegenzutreten, wäre eine Verschärfung des Strafrechts. Die dadurch hervorgerufene gesunde Furcht vor dem Bösen würde auch das moralische Bewusstsein des Volkes heben. Hat man aber dazu nicht mehr den Mut, weil man Stimmenverluste befürchtet, dann können nur noch Diener Gottes, angefangen in den Schulen, auf eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung durch Gottes Wort hinwirken. Erlaubt es, dass gottesfürchtige Christen in allen Schulen Gottes Gebote und Gerichte lehren, damit man wieder nach dem gnädigen Gott fragt und durch das Evangelium verändert wird. Mit einer Renaissance des Christentums würden sich alle Reformen erübrigen. Dazu wären nur zwei Dinge erforderlich: Vernunft und Glauben, wahrer Glaube.

Bedenkt es alle in den Regierungen, Parteien, in den Behörden und in den Institutionen des Erziehungswesens, dass die Erziehung der Jugend die Stärke der Nation ist, der Bestand der Familie, das Leben der Gesellschaft, das Kapital der Wirtschaft und die Zukunft der Kirche. Fördert die Gründung christlicher Schulen, auch als Zwergschulen und Hausschulen, damit der Jugend Schutzräume und Freiräume für ein gesundes Wachstum geboten werden. Etliche Eltern haben bereits das Schulpflichtgesetz aus Sorge um ihre Kinder übertreten müssen, kürzlich auch ein katholischer Geschäftsmann, der seine 15-jährige Tochter aus Gewissensgründen von der Schule fernhält. Als Grund gab er die unterschiedlichen Weltanschauungen zwischen Elternhaus und Schule an. Während Eva daheim „die seit Jahrhunderten bewährte Enthaltsamkeit und Gottesfurcht“ gelehrt würde, bekäme sie in ihrer Schule seit Jahren „wegen 6000 – 8000 Aids-Fällen Unmoral“ oder beim Abtreibungsparagraphen 218 „Kindermord“ beigebracht. Wenn angesichts des Notstandes sich in der öffentlichen Schule kein Wandel in pädagogischer Hinsicht abzeichnet, sind die gesetzlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Eltern ihre Kinder selbst unterrichten dürfen wie beispielsweise in Österreich und in allen EU-Ländern sowie in den USA. Es bedarf eigentlich keiner Gesetzesänderung, denn in allen Bundesländern sind Ausnahmen von der Schulpflicht vorgesehen, wenn man denn davon Gebrauch machen will.

9. Auch an euch, Diener der Kirche, Prediger des Wortes, ergeht ein Wort in mitternächtlicher Stunde: Erhebet ein Geschrei, rufet zur Buße: „Höret das Wort des Herrn, ihr Kinder Israel! denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn es ist keine Wahrheit und keine Güte und keine Erkenntnis Gottes im Lande ...; mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis“ (Hosea 4,1.6). Denn Gott sprach durch seine Propheten: „Ich werde an dem Erdkreis heimsuchen die Bosheit“; und: „Darum werde ich die Himmel erzittern machen, und die Erde wird aufbeben von ihrer Stelle: beim Grimme des Herrn der Heerscharen und am Tage seiner Zornglut“ (Jes.13,11.15). „Denn gekommen ist der große Tag seines Zornes, und wer mag bestehen?“ (Offb.6,12–17). Lassen wir uns diese Worte eine Warnung sein in einer Zeit, wo alles erschüttert wird, was erschüttert werden kann – damit das unerschütterliche Königtum Jesu bleibe. Ihr seid berufen, das zweischneidige Schwert des Wortes Gottes mit Flammen der Liebe Gottes zu gebrauchen, um den „Nationen“ den Glaubensgehorsam zu befehlen (Röm.16,26). Dem Übel des Ungehorsams muss im frühesten Kindesalter begegnet werden, ehe die Wurzeln des Unkrautes tiefer treiben und nachher unausrottbar sind. Ermutigt die Eltern, ihre Kinder in den Geboten Gottes und in der Furcht des Herrn zu erziehen (5.Mo.4,9), statt mit einer falschen Liebe sich kleine „Teufel“ großzuziehen. Die Zukunft der Kirche hängt von dem rechten Dienst an der Jugend ab, sie sind die zukünftigen Steine des Tempels Gottes, die rechtzeitig gebrochen, behauen und geschliffen werden müssen, wenn sie für den himmlischen Bau tauglich sein sollen. Lehrt sie die Furcht des Herrn, die der Erkenntnis Anfang ist (Spr.1,7; 2,1). Ohne Gottesfurcht wird nichts wirklich von göttlichen Dingen verstanden, ohne sie gibt es keine wahre Frömmigkeit und Tugend; die Furcht des errnHerrn ist für die Jugend ein Schutz vor dem Verderben; und wenn sie dies einmal erkennt, wird Gottesfurcht ihr Schatz sein. Wenn ihr nicht besseren Einfluss nehmt auf die Schulkinder, werden sie dem Glauben und somit der Kirche entfremdet. Offenbar wisst ihr noch nicht, dass die Schule ein Feind der Kirche geworden ist, denn sie erzieht gegen den Glauben an Gott und Seine Gebote.

10. Und die Jugend selbst ist aufgerufen, das große Erziehungswerk an sich geschehen zu lassen und daran mitzuarbeiten. „Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfalt lieben, und werden Spötter ihre Lust haben an Spott und Toren Erkenntnis hassen? Wendet euch um zu meiner Zucht! Siehe ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen ...“ (Spr.1,22). Wenn Jesus nur die Kinder würdig hält für das Reich Gottes, das bald in Macht und Herrlichkeit erscheinen wird, und sie zu Erben des Reiches erklärt, so müssen Große und Kleine auch wie die Kinder werden und nicht größer sein wollen als sie sind. O möchtet ihr doch, liebe Kinder, dieses euer himmlisches Anrecht erkennen! Man hat euch durch die Zauberdroge „Emanzipation“ in Wirklichkeit nicht befreit, sondern euch in neue Zwänge und Konflikte gebracht und mit der Kritiksucht krankgemacht. Nehmt die gesunde Arznei des Evangeliums, das euch wirklich freimacht, an und erkennet eure Berufung und Rechte in Christus! Das Geheimnis, warum Gott gerade die Kinder so hochstellt und so preist, hat seine Erklärung darin, dass sie noch leichter für göttliche Dinge empfänglich sind und in allem einfacher denken. Aus diesem Grunde befiehlt Christus uns Erwachsenen umzukehren und zu werden wie die Kindlein. Wir werden zu euch in die Schule geschickt, damit wir von euch lernen. So wollen wir mit euch die wahre Lebensregel lernen: „Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen“(Pred.11,13-14).

1. II. Auftrag der Eltern

1. Elternrecht und Sorgerecht

a) Von dem gottgegebenen, natürlichen Recht her, das im Grundgesetz festgeschrieben ist (Art.6), sind in erster Linie die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Doch sie allein können ihren Erziehungsauftrag, den sie von Gott bekommen haben, nicht ausführen, und der ihnen obliegenden Pflicht nicht nachkommen, wenn sie nicht die Unterstützung derjenigen haben, denen sie ihre Kinder anvertrauen. Das Versagen vieler Eltern in der Erziehung kommt hauptsächlich daher, dass ihren Grundsätzen, Zielen und Maßnahmen andere Kräfte und Einflüsse entgegenwirken, die das wieder im Kinde zerstören, was sie gerade aufgebaut haben. Eine Hauptquelle der Klagen ist die Schule. Zahlreiche Eltern stehen auf Kriegsfuß mit der Schule, weil diese nicht mehr die elterliche Erziehung unterstützt und ihr sogar entgegenarbeitet. Umgekehrt wird aber von den Eltern erwartet, dass sie die Erziehung der Schule akzeptieren und unterstützen, obwohl kein gemeinsamer Grundkonsens mehr besteht. Leider hat sich die Mehrheit der Eltern das Konzept und somit auch die Erziehungsverantwortung aus der Hand nehmen lassen, sie haben nicht mehr die Kraft, dem Geist der Schule, der zu Hause aufbegehrt, zu widerstehen. Viele fühlen nicht einmal mehr die Pflicht, ihre Kinder zu erziehen und überlassen es dem Staat.

Susanne Gaschke führt „Die Erziehungskatastrophe“ (2001) in ihrem Buch nächst der Saat der Achtundsechziger auf das Versagen der Eltern zurück. Ohne die Verantwortlichkeit der Eltern zu schmälern, haben aber die 68er Gesellschaftsveränderer gerade durch die Schule die elterliche Erziehung sabotiert und eine rebellische Schülerschaft hervorgebracht, die heute selbst Eltern sind und erkennen müssen, dass sie keine Macht mehr über ihre Kinder haben.

b) Wer einen Auftrag wie das Vorrecht der Erziehung der Kinder von höchster Stelle bekommen hat, ist auch allein verantwortlich, ihn auszuführen. Eltern können und dürfen ihr unveräußerliches Recht, das Gott ihnen gegeben hat, um die Kinder für Ihn zu erziehen, an keine andere Person abtreten …