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3. Schuljahr - Informationen - Hilfen zur Unterrichtsgestaltung – Unterrichtsmaterial Inhalt: Der Deutschunterricht gliedert sich in folgende Bereiche: 1. Rechtschreibung (Diktat) Hier nun nähere Erläuterungen dazu: 1. Rechtschreibung (Diktate) Im 3.Schuljahr sollten ca. 15 bis 20 Testdiktate geschrieben werden. Für die Diktate werden in der Regel nur noch die Lernwörter geübt. Der Zeitraum für das Üben der Diktate sollte sich im Normalfall auf eine Woche beschränken. Unterrichtsmaterial dazu: ♦ Fuchsdiktate 3 oder Zusätzlich sollte ein Wörterbuch (z.B. „Schlag auf, schau nach) im Unterricht benutzt werden, so dass die Kinder den Umgang usw. lernen. Natürlich darf ein Wörterbuch nicht beim Diktieren benutzt werden. 2. Aufsatz Folgende Aufsatzarten bzw. Themen werden in der Grundschule behandelt: Nacherzählung Genauere Erläuterungen zu diesen einzelnen Aufsatzarten können in der Ausarbeitung "Aufsätze schreiben - jede Aufsatzart ausführlich erklärt" nachgelesen werden. Diese Ausarbeitung enthält wichtige Informationen für die Eltern über die unterschiedlichen Aufsatzarten, aber dann auch sehr viele Bildergeschichten, die die Kinder schreiben können - ausreichend für die gesamte Grundschulzeit. Textvorlagen für Nacherzählungen (für Klasse 1 bis 6) sind ebenfalls erhältlich. Unterrichtsmaterial dazu: ♦ Aufsatz schreiben - leicht gemacht 3: Dies ist ein Arbeitsheft für die Schüler, die Kinder können damit selbständig arbeiten und die vorgegebenen Aufsätze können geübt werden. Diese Aufsätze sind als Übungsaufsätze sehr wichtig, eignen sich somit aber nicht als Testaufsätze zum Benoten. Vorgehensweise: So sollten Aufsätze geübt werden: 1. Mündlich, d.h. besprechen Sie mit Ihrem Kind das gestellte Thema Vorgehensweise für den Aufsatz als Test (Arbeit) zum Benoten: 1. Die Kinder überlegen sich den Inhalt alleine Folgende Punkte müssen mit den Kindern intensiv geübt bzw. trainiert werden: 1. Ein Aufsatz besteht immer aus: Einleitung, Hauptteil und Schluss. 3. Grammatik Das Zebibuch ist ein Sprachbuch, welches alle obligatorischen grammatikalischen Themen des 3.Schuljahres behandelt. Es sollte Stück für Stück durchgearbeitet werden, hier sollte darauf geachtet werden, dass keine Aufgaben ausgelassen werden. Das Lösungsbuch sollte dazu bestellt werden. Für weitere Übungen kann u.a. das Sprachbuch „Lebendige Sprache" benutzt werden. 4. Lesen Die Kinder sollten viel und laut lesen. Dies können kleine Lektüren, Geschichten oder auch Bilderbücher sein. Das Lesematerial kann selbst ausgewählt werden, wichtig ist, dass das wöchentliche Lesen mit in den Stundenplan bzw. in den Unterricht integriert wird. 5. Schrift Die Schüler sollten sich ein Schönschreibheft anlegen, in welches sie schöne Geschichten oder Gedichte in Schönschrift eintragen. Die Schrift wird benotet und steht als Note auf dem Zeugnis. 6. mündliche Sprachgestaltung Grammatikalische Fehler der Schüler beim Erzählen oder Nacherzählen sollten immer direkt korrigiert werden. Den Schülern sollte generell nicht zuviel vorgegeben werden, sondern sie dürfen zuerst einen Versuch der Formulierung etc. wagen. Oft wissen die Kinder sogar selber Verbesserungsvorschläge etc. Haben Sie bitte etwas Zeit und Geduld für ihre Schüler. 7. Lernen von Gedichten Das Lernen von Gedichten (alle 2 Monate ein Gedicht) sollte im Unterricht nicht vergessen werden, natürlich können auch Psalmen etc. auswendig gelernt werden. Vorschlag zur Unterrichtsplanung im Fach Deutsch: -eine Woche Rechtschreibung - Diktat -eine Woche schriftlicher Sprachgebrauch - Aufsatz -jede Woche: Zebibuch und Lesen (parallel zu Diktat und Aufsatz) Das Lernmaterial umfasst obligatorisch: Schülerbuch, Übungsheft, Lernzielkontrollen und Arbeitsheft - dieses Material wird auf jeden Fall benötigt. Das Lehrerhandbuch mit Zusatzmaterial kann dazu bestellt werden. 1. Schülerbuch: Das Schülerbuch orientiert sich an den Anforderungen, die an die Grundschüler der 3.Klasse gestellt werden. Am Anfang stehen Aufgaben, die auf dem bisher Gelernten aufbauen, dann erfolgt das Training der erforderlichen Grundfertigkeiten. „Goldene Nummern" kennzeichnen weiterführende Aufgaben. „Quadratische Nummern" weisen darauf hin, dass diese Aufgaben im Arbeitsheft gelöst werden können. Durch regelmäßige Wiederholungen wird das Gelernte gefestigt. 2. Arbeitsheft: Viele Aufgaben aus dem Mathebuch werden im Arbeitsheft gelöst, es dient der Festigung des Gelernten. 4. Lehrerhandbuch: Das Lehrerhandbuch umfasst Hilfen zur Planung und Organisation des Unterrichts und eine Jahresplanung (Stoffverteilungsplan). Weiterhin werden Seite für Seite das Schülerbuch erklärt und Anregungen zur Unterrichtsgestaltung gegeben. 5. Lernzielkontrollen: 8 Lernzielkontrollen zum Einsatz am entsprechend vorgegebenen Zeitpunkt, es muss a oder b geschrieben werden, nicht beide. 6. Zusatzmaterial, das in den Ordner des Lehrerhandbuches eingeheftet werden kann: a) Übung, Differenzierung, Freiarbeit: Es handelt sich um zusätzliche Kopiervorlagen mit mannigfaltigen Übungsmöglichkeiten abgestimmt auf das Buch, oder auch als Möglichkeit „zum Weiterarbeiten" für besonders schnelle und interessierte Schüler. b) Spiele zur Übung: Dieses Material beinhaltet sowohl Erklärungen zum Einsatz der Spiele als auch eine große Spielmaterialsammlung wie Memory, Rechendominos, Felderspiele, Geometriespiele c) Lösungen zu Übungsheft und Schülerbuch: Die Lösungen können zusammengeheftet (Spiralbindung) werden und dem Schüler zur Selbstkontrolle (zeitweise) zur Verfügung gestellt werden. Dadurch werden die Kinder von Anfang an dazu angehalten, Arbeiten nach ihrem Abschluss auf Richtigkeit zu überprüfen und zu korrigieren. Folgende Lerninhalte sollten im Mathematikunterricht enthalten sein: 1. Erweiterung des Zahlenbereiches bis 1000 Besonders wichtig: Das Kopfrechnen sollte nicht vernachlässigt werden, es ist sehr wichtig und sollte jede Woche trainiert und geübt werden!!! Auf Sauberkeit und Ordnung sollte im Mathematikheft geachtet werden, ein Killer darf in der Grundschule nicht benutzt werden. Kleine Hausaufgaben von 5 bis 15 Rechenaufgaben oder 3-5 Textaufgaben sind sehr sinnvoll. Textaufgaben sind wichtig für: 1. Mathematik in realen Situationen erkennen Die Vorgehensweise bei der Erarbeitung von Textaufgaben: 1. Aufgabe lesen und mit eigenen Worten wiedergeben _ Text verstehen! Im Heft wird folgendes notiert: Frage: Rechnung: Antwort:
Die Kinder brauchen Bewegung, können auch Schwimmen gehen etc. Auf Leistungssport wird verzichtet. Folgende Bereiche sollte der Sportunterricht laut Lehrplan enthalten: 1. Gymnastik Laufen und Gehen in verschiedenen Bewegungsformen, teilweise mit oder auch ohne Handgeräte wie z.B. mit Ball oder Reifen 2. Leichtathletik Laufen, Springen, Werfen 3. Schwimmen Springen, Tauchen, Brustschwimmen oder Kraulschwimmen usw. 4. Spiele Zielball - auf den Korb werfen, Jägerball, Völkerball, Brennball, Laufball, Federball, Indiaca, Basketball mit Korbwurf 5. Geräteturnen Rollen: Rolle vorwärts und Rolle rückwärts, Springen, Balancieren, Hockwende über den Kasten, Grätsche über den Bock, Auf-/Umschwingen am Reck, Schaukeln an Tauen/Ringen, Handstand, Rad Wichtig ist, dass die Schüler sich vor jedem Sportunterricht aufwärmen, d.h. die Muskeln müssen gedehnt und gelockert werden. Dies kann durch leichtes Laufen, Hüpfen und einfache Gymnastikübungen erreicht werden. Dauer: ca. 10 Minuten Das Material: „Bausteine Sachunterricht" besteht aus einem Lehrerordner und einem Schülerbuch. Sollen verschiedene Themen intensiv bearbeitet werden, so lässt sich zusätzliches Material (speziell für einzelne Themen, z.B. die Biene, die Stockente, Pflanzen, unser Körper etc.) bei der Philadelphia- Schule bestellen (Zusatzliste). Sachunterricht in der Grundschule sollte generell: Im Sachunterricht darf man sich an den Interessen der Kinder orientieren (orientieren, nicht nur machen, was die Kinder wollen, aber es kann die Richtung angeben) Eine freie Themenwahl ist durchaus sinnvoll! (Lernwerkstatt benutzen - siehe Zusatzliste der Bestelliste der Philadelphia Schule) Das Problem der Sachkundebücher generell ist, dass viele Themen nur angeschnitten werden, die Lehrperson muss Material dazu nehmen, allerdings ist es freigestellt, welches Thema, wie intensiv bearbeitet wird, es hängt von den Interessen der Kinder ab, von daher behandeln die Bücher viele Themen nur sehr oberflächlich. Vorgehensweise zu jedem Thema: Zuerst einmal Ideen und Erfahrungen der Kinder sammeln, das Thema erarbeiten, Informationen sammeln, Bücher lesen etc und Plakate erstellen oder in der Natur die Sachverhalte erforschen. Die Lerninhalte des Sachunterrichts kehren immer wieder, man sollte nicht ein Thema ganz intensiv und genau durchnehmen und denken, dass haben die Kinder nun verstanden, kapiert, dieses Thema ist nun für die Grundschulzeit abgehakt. Nein! Die Themen werden immer wieder, auf einem etwas höheren Niveau, wiederholt, denn nur durch ständige Wiederholung prägen sich die Inhalte ein. z.B. Thema Bäume: Zunächst nur die einfachsten Bäume (Buche, Eiche, Kiefer, Birke usw.) unterscheiden lassen, im nächsten Schuljahr dann wieder einige Bäume dazu nehmen (Ahorn, Kastanie, Tanne, Fichte) und immer so weiter. Nie ein Thema intensiv behandeln und denke: So, das war es! - nach einem Jahr ist wahrscheinlich alles wieder vergessen - es ist, ganz normal! Ziele des Kunstunterrichts sind: -Förderung der Feinmotorik (durch Malen, Basteln, Zeichnen usw.) Das Heft: „Ideen und Vorschläge für den Kunstunterricht 3" umfasst die Bereiche Malen, Zeichnen, Basteln, Textilgestaltung, Drucken und Werken für die 3.Klasse. Die Kinder sollen biblischen Geschichten zuhören und sie im eigenen Sprachstil wiedergeben. Psalmen und schöne Gedichte sollen auswendig gelernt werden. Die Kinder sollen verschiedene Lieder lernen und diese mit anderen auswendig singen können. Falls die Möglichkeit besteht, können die Kinder beginnen Blockflöte oder ein anderes Instrument zu erlernen.
Sind Hausaufgaben für Heimschüler notwendig? Viele Heimschulfamilien stellen immer wieder Frage nach der Notwendigkeit der Hausaufgaben. Es wird mir immer wieder dargelegt, dass die Kinder doch schon den ganzen Vormittag zu Hause sind und dort ihre Schulsachen erledigen, warum sollen dann auch noch für den Nachmittag Hausaufgaben aufgegeben werden? - Falls Sie sich an dem Begriff „Hausaufgaben" stören, so nennen Sie es doch einfach: „Übungen für den Nachmittag". - Oft wird gefragt, ob die Hausaufgaben nicht auch in den Vormittag gelegt werden können, d.h. es wird morgens mehr gearbeitet, so dass nachmittags keine Übungen mehr gemacht werden brauchen. - Warum wollen Sie sich und Ihren Kindern vormittags einen solchen Stress machen? Sie können im Vormittag nicht alles behandeln, denn irgendwann ist die Konzentration und Aufnahmefähigkeit der Kinder zu Ende. Es ist viel sinnvoller, wenn die Kinder vormittags mit den Schulaufgaben (wenn die Aufnahmefähigkeit abnimmt) aufhören und dann am Nachmittag noch einmal neu an den Übungen und Schulsachen arbeiten. Der Lernerfolg ist wesentlich größer. Selbständig Arbeiten ist sehr wichtig! Die Selbständigkeit (Alleinarbeit) ist gerade für Heimschulkinder von großer Bedeutung, da gleichzeitig mehrere Kinder unterrichtet werden müssen. Wie wurde dies früher in einklassigen Schulen gehandhabt? Das Kernstück der früheren einklassigen Schulen war die Stillbeschäftigung (Stillarbeit) und der Helferdienst (die Großen helfen den Kleinen). Das Zeit- und Störungsproblem war schon damals sehr groß und wurde allein durch die Stillarbeit einigermaßen behoben. Wie kann ich mein Kind zur Alleinarbeit erziehen? 1. Aufgabenstellungen erklären und wiederholen lassen. Unterrichtsvorbereitung - Wie gehen Sie vor? Wie kann ich meinem Kind etwas vermitteln, erklären, es lehren, unterrichten ...? Um zu einer Antwort zu gelangen, muss ich an erster Stelle natürlich wissen, was ich meinem Kind erklären will. _ Unterrichtsvorbereitung! Anleitung zur Unterrichtsvorbereitung (für Eltern, nicht für Lehrer geeignet!): ♦ Was „muss" ich diese Woche mit den Kindern machen? oder: Was „sollte" ich diese Woche mit den Kindern machen? 2. Aufteilung der Lerninhalte ♦ Wie teile ich den Stoff auf die 5 Tage der Woche? 3. Überlegungen zur Umsetzung ♦ Wie kann ich es meinen Kindern lehren? Welche Methoden, Arbeitsformen, Unterrichtsmittel wähle ich? Zu jedem Tag sollten nun einige Stichpunkte zur Umsetzung festgehalten werden. 4. Unterricht ♦ Sie unterrichten ihre Kinder und stellen vielleicht manchmal fest, dass Sie nicht alles schaffen, was Sie sich vorgenommen haben. Was nun? 5. Reflexion und neue Vorbereitung ♦ Sollte ich andere Methoden wählen, damit die Kinder die Lerninhalte besser verstehen?
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