Startseite    Programm    Konzept    Geschichte    Aktuelles    Wir über  uns    Impressum    

2. Schuljahr - Informationen - Hilfen zur Unterrichtsgestaltung – Unterrichtsmaterial

Inhalt:
1. Der Deutschunterricht
2. Der Mathematikunterricht
3. Der Kunstunterricht
4. Der Sachkundeunterricht
5. Der Sportunterricht
6. Der Religionsunterricht
7. Der Musikunterricht
8. Allgemeine Hinweise
8.1. Sind Hausaufgaben für Heimschüler notwendig?
8.2. Selbständig Arbeiten ist sehr wichtig!
9. Unterrichtsvorbereitung - Wie gehen Sie vor?
10. Lektüre im Deutschunterricht

 

Der Deutschunterricht

Der Deutschunterricht gliedert sich in folgende Bereiche:
1.   Rechtschreibung (Diktat)
2.   Aufsatz
3.   Grammatik
4.   Lesen
5..  Schrift
6.   mündliche Sprachgestaltung (mündliches Erzählen bzw. Nacherzählen der Kinder)
7.   Lernen von Gedichten

Hier nun nähere Erläuterungen dazu:

1. Rechtschreibung (Diktate)

Im 2.Schuljahr  sollten ca.  15  bis 20   Testdiktate   geschrieben   werden. In der  Regel werden alle Diktate  vorher geübt. Der  Zeitraum für  das Üben der  Diktate sollte sich im Normalfall auf eine Woche beschränken.
Vorgehensweise: Das  Diktat  wird   ganz  vorgelesen, dann   der   ganze   Satz  und  dann werden  2-3 Wörter noch einmal wiederholt,  d.h.  in  Abschnitten  wird  der Satz diktiert. Wichtig  ist,  dass  beim  Diktieren ganz normal gesprochen wird und  nicht auf  das Heft der Kinder geschaut wird.
Der Umfang eines Diktates  beträgt so zwischen 20 und 50 Wörter und als Bewertungsmaßstab gilt dann Folgendes:

Note 1: 0 - 1 Fehler
Note 2: 1½ - 3 Fehler
Note 3: 3½ - 6 Fehler
Note 4: 6½ - 9 Fehler
Note 5: 9½ - 15 Fehler
Note 6: ab 16 Fehler

Jedes  falsch geschriebene Wort zählt als einen Fehler,  auch wenn mehrere  Buchstaben in einem  Wort  falsch  sind. Werden diktierte  Punkte, Kommas etc. vergessen, so zählt dies als ein halber Fehler. Ein halber Fehler wird auch dann gezählt, wenn die Ä, Ö oder Ü-Striche vergessen wurden.
Berichtigungen sind sehr wichtig und sollten direkt im Anschluss an das Diktat vorgenommen werden. Falsche Wörter werden 5 bis10 mal berichtigt (richtig  neu geschrieben), Satzanfänge müssen im ganzen Satz berichtigt werden,  dies  gilt  auch  für Substantivierte Nomen  etc. Bei  mehr als  9½  Fehlern  sollte das  Diktat als  ganzes berichtigt werden, d.h. es wird  eine  Abschrift gemacht  (die  Kinder schreiben das  Diktat noch einmal sauber als Berichtigung ab - natürlich ohne Fehler)  und am nächsten  Tag sollte es dann noch einmal diktiert werden.

Unterrichtsmaterial dazu:

♦    Fuchsdiktate 2 oder

♦    Diktate aus dem Diktatbuch 1 oder

♦    Diktate aus dem Sprachbuch (Lebendige Sprache) - als zusätzliches Übungsmaterial

♦    Zebibuch (Rechtschreibübungen und Grammatik)

Zusätzlich sollte ein Wörterbuch (z.B.  „Schlag auf, schau  nach) im Unterricht benutzt werden,  so  dass  die Kinder den  Umgang  usw.  lernen. Natürlich  darf  ein Wörterbuch nicht beim Diktieren benutzt werden.

2. Aufsatz

Folgende Aufsatzarten bzw. Themen werden in der Grundschule behandelt:

  •   Nacherzählung
  •   Bildergeschichte
  •   Erlebnisbericht
  •   Brief
  •   Reizwortgeschichte (Fantasieerzählung)
  •   Beschreibungen   (Personenbeschreibung,  Gegenstandsbeschreibung,  Bildbeschreibung, Vorgangsbeschreibung)
  •   Bericht (ab 3.Klasse)

Genauere Erläuterungen  zu  diesen  einzelnen Aufsatzarten können in der  Ausarbeitung "Aufsätze  schreiben -  jede  Aufsatzart  ausführlich erklärt" nachgelesen  werden. Diese Ausarbeitung enthält  wichtige  Informationen für  die Eltern über die  unterschiedlichen Aufsatzarten, aber dann auch sehr viele  Bildergeschichten,  die die  Kinder  schreiben können - ausreichend für die gesamte Grundschulzeit. Textvorlagen für Nacherzählungen (für Klasse 1 bis 6) sind ebenfalls erhältlich. Für das  erste und  zweite  Schuljahr hat  M.  Konrad  ein Übungsheft für  die Schüler  mit dem Titel "Aufsatzübungen" erstellt; es ist sehr zu empfehlen.

Unterrichtsmaterial dazu:

  • Aufsatzübungen für das 1. und 2. Schuljahr (Arbeitsheft für die Schüler und Begleitheft für die Eltern)
  • Textvorlagen für Nacherzählungen (Klasse 1 bis 6)
  • Aufsätze schreiben - jede Aufsatzart ausführlich erklärt (Klasse 1 bis 4) mit Beispielaufsätzen

Vorgehensweise:
So sollten Aufsätze geübt werden:
1.   Mündlich, d.h. besprechen Sie mit Ihrem Kind das gestellte Thema
2.   Kinder schreiben den Text alleine (Vorschrift)
3.   Gemeinsam wird der Text gelesen und Fehler berichtigt, d.h. Ausdruck- und Grammatikfehler werden gemeinsam besprochen und verbessert (in einer anderen Farbe darüber schreiben). Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind was man dazu schreiben kann, d.h. durchdenken Sie verschiedene Möglichkeiten
4. Einige Ausdrucksmöglichkeiten werden im Merkheft notiert, dazu gehören auch unterschiedliche Satzanfänge, Adjektive, verschiedene Verben usw.
5.   Ist der Aufsatz schlecht gewesen, sollte der Aufsatz noch einmal abgeschrieben werden (Reinschrift) - als Hausaufgabe!
6.   Der verbesserte Aufsatz wird vorgelesen (laut).
7.   Der nächste Aufsatz wird geübt (siehe Punkt 1)

Vorgehensweise für den Aufsatz als Test (Arbeit) zum Benoten:

1.   Die Kinder überlegen sich den Inhalt alleine

2.   Der Aufsatz wird alleine geschrieben (Vorschrift)

3.   Rechtschreibfehler werden berichtigt, Ausdruckfehler usw. nur unterstrichen, d.h. es sollten keine Vorschläge zur Verbesserung gegeben werden, falls Vorschläge gegeben werden, muss dies in der Vorschrift vermerkt werden.

4.   Reinschrift

5.   Benotung

Folgende Punkte müssen mit den Kindern intensiv geübt bzw. trainiert werden:
1.   Ein   Aufsatz   besteht   immer   aus   einer   Einleitung,   einem   Hauptteil   und   einem Schluss.
2.   Der Hauptteil  enthält den  Spannungsbogen, der  möglichst ausführlich, spannend und lebendig geschildert werden sollte.
3.   Die Personen in der Geschichte müssen Namen bekommen
4.   Die einfache Vergangenheit oder die Gegenwart sollte  als Erzählzeit gewählt werden. Wichtig ist, dass bei einer Zeit geblieben wird.
5.   Unterschiedliche Satzanfänge müssen benutzt werden.
6.   Treffende Verben und ausschmückende Adjektive sollten verwendet werden.
7.   Die wörtliche  Rede  ist sehr wichtig, um einen  lebendigen  Aufsatz zu schreiben, deshalb nicht vergessen!
8.   In  einem Merkheft gute Ausdrucksmöglichkeiten (u.a.  auch  verschiedene  Verben und  aussschmückende Adjektive) sammeln, die  sich  die Kinder aneignen sollten (lernen).
9.   Gemeinsam eine "Mustergeschichte" schreiben und ausschmücken.

3. Grammatik

Das  Zebibuch   ist   ein   Sprachbuch,   welches   alle  obligatorischen  grammatikalischen Themen   des   2.Schuljahres   behandelt.  Es   sollte  Stück  für  Stück  durchgearbeitet werden,  hier  sollte  darauf  geachtet  werden, dass keine  Aufgaben  ausgelassen werden. Ein Lösungsbuch gibt es auch zu bestellen.

4. Lesen

Die  Kinder  sollten viel und  laut  lesen.  Dies  können  kleine  Lektüren, Geschichten  oder auch Bilderbücher sein.  Das Lesematerial kann selbst ausgewählt werden,  wichtig ist, dass  das wöchentliche Lesen  mit in den  Stundenplan bzw. in den  Unterricht  integriert wird.

Beim Lesen  geht  es  nicht nur  um  das richtige Lesen  der Lautverbindungen,  sondern auch darum, den Text zu verstehen. Man nennt dies „Sinnverstehendes Lesen", es sollte im 2.Schuljahr  intensiv  geübt und  geschult  werden. Durch  geeignete Arbeitsblätter wie z.B. Tiere  bei uns, Etwas  über  Feuer,  Wasser, Luft ... etc. kann kontrolliert werden,  ob die Kinder den Text verstanden haben. Die Schüler müssen lernen, einen Satz so oft zu lesen,  bis sie  deren Inhalt wiedergeben  können.   Sinnverstehendes  Lesen   lässt   sich somit  gut in den  Sachunterricht  eingliedern.  Auch  Lektüren,  wie z.B. der  Findefuchs eignen sich dafür hervorragend, fertige Arbeitsblätter können dazu bestellt werden.

5. Schrift

Auf  eine  saubere,  formgerechte  und ordentliche  Schrift (Lateinische Ausgangsschrift) sollte im 2. Schuljahr besonders geachtet werden. Die Buchstaben sollen jetzt möglichst nur noch innerhalb der Linien geschrieben werden. Die Schüler sollten sich ein Schönschreibheft anlegen, in welches sie schöne Geschichten oder Gedichte in Schönschrift eintragen.

6. mündliche Sprachgestaltung

Grammatikalische Fehler der  Schüler beim Erzählen oder Nacherzählen sollten  immer direkt  korrigiert  werden. Den  Schülern  sollte  generell  nicht zuviel vorgegeben werden, sondern  sie dürfen zuerst einen  Versuch der  Formulierung  etc.  wagen.  Oft wissen die Kinder   sogar   selber  Verbesserungsvorschläge  etc.   Haben   Sie   bitte   etwas   Zeit  und Geduld für ihre Schüler.

7. Lernen von Gedichten

Das  Lernen   von   Gedichten   (alle   2   Monate  ein  Gedicht)   sollte  im   Unterricht  nicht vergessen werden, natürlich können auch Psalmen etc. auswendig gelernt werden.

Vorschlag zur Unterrichtsplanung im Fach Deutsch:

  • eine Woche Rechtschreibung _ Diktat Je nach Leistungsstand der Kinder kann auch jede Woche ein Diktat geschrieben werden, aber alle 2 Wochen sollte es intensiv geübt werden.
  • eine Woche schriftlicher Sprachgebrauch _ Aufsatz Je nach Leistungsstand und Motivation der Kinder können dafür auch 2 Wochen am Stück genutzt werden.
  • jede Woche: Zebibuch und Lesen (parallel zu Diktat und Aufsatz)
  • nebenher: Sprachbuch, evtl in der Rechtschreibwoche und Gedichte
     

Der Mathematikunterricht:

Das Lernmaterial umfasst obligatorisch:

Schülerbuch, Übungsheft,  Lernzielkontrollen  und Arbeitsheft  _ dieses Material wird auf jeden  Fall  benötigt. Das  Lehrerhandbuch  mit Zusatzmaterial kann dazu bestellt werden.

1. Schülerbuch: Das  Schülerbuch orientiert  sich  an  den Anforderungen, die  an  die Grundschüler  der 2.Klasse gestellt werden. Am Anfang  stehen  Aufgaben, die auf dem bisher Gelernten aufbauen, dann erfolgt das Training der erforderlichen Grundfertigkeiten. „Goldene  Nummern"   kennzeichnen weiterführende Aufgaben.
„Quadratische  Nummern"  weisen  darauf  hin,  dass  diese Aufgaben im Arbeitsheft gelöst werden können. Durch regelmäßige Wiederholungen wird das Gelernte gefestigt.

2. Arbeitsheft: Viele  Aufgaben  aus dem  Mathebuch werden im Arbeitsheft  gelöst, es dient der Festigung des Gelernten.

3. Übungsheft:  Zur täglichen  Übung,  zum „5-Minuten-Training" zu verwenden, d.h. aber nicht, dass eine Seite in 5 Minuten bearbeitet werden muss, sondern dass man täglich 5 Minuten darin arbeitet. Die Aufgaben in diesem Heft sind gut als „Hausaufgaben" zu verwenden.

4. Lehrerhandbuch: Das Lehrerhandbuch umfasst Hilfen zur Planung und Organisation des Unterrichts  und eine Jahresplanung (Stoffverteilungsplan). Weiterhin werden Seite für Seite das Schülerbuch erklärt und Anregungen zur Unterrichtsgestaltung gegeben.

5. Lernzielkontrollen: 8 Lernzielkontrollen zum Einsatz am entsprechend  vorgegebenen Zeitpunkt, es muss a oder b geschrieben werden, nicht beide.

6. Zusatzmaterial, das in den Ordner des Lehrerhandbuches eingeheftet werden kann:

a)   Übung,    Differenzierung,     Freiarbeit: Es handelt sich um zusätzliche Kopiervorlagen mit mannigfaltigen Übungsmöglichkeiten abgestimmt auf das Buch,  oder  auch  als Möglichkeit  „zum  Weiterarbeiten" für  besonders schnelle und interessierte Schüler.

b)   Spiele  zur Übung: Dieses Material beinhaltet sowohl Erklärungen  zum Einsatz der Spiele als auch eine große Spielematerialsammlung wie Memories, Rechendominos, Felderspiele, Geometriespiele

c)   Lösungen  zu  Übungsheft und Schülerbuch: Die Lösungen können zusammengeheftet  (Spiralbindung) werden und  dem Schüler  zur Selbstkontrolle (zeitweise) zur Verfügung gestellt werden. Dadurch werden die Kinder von Anfang an dazu angehalten, Arbeiten nach ihrem Abschluss auf Richtigkeit zu überprüfen und zu korrigieren.

Folgende Lerninhalte sollten im Mathematikunterricht enthalten sein:

1.   Erweiterung des Zahlbereiches bis 100

2.   Addition und Subtraktion (im Kopf)

3.   Multiplikation - das kleine Einmaleins (alles im Kopf rechnen, d.h. lernen)

4.   Division (alles im Kopf rechnen)

5.   Eigenschaften von Zahlen, Zahlmengen

6.   Größen - Längen und Geldwerte

7.   Geometrie

Besonders wichtig: Das Kopfrechnen sollte nicht vernachlässigt werden, es ist sehr wichtig und sollte jede Woche trainiert und geübt werden!!! Auf Sauberkeit und  Ordnung sollte im Mathematikheft geachtet werden,  ein Killer darf in  der  Grundschule  nicht  benutzt  werden.  Kleine   Hausaufgaben von 5 bis 15. Rechenaufgaben oder 3-5 Textaufgaben sind sehr sinnvoll.

Textaufgaben sind wichtig für:

1.   Mathematik in realen Situationen erkennen
2.   Schulung  des komplexen  und kreativen  Denkens (Erfassen  des Textes und  ordnen der Informationen)
3.   Sicherung des mathematischen Könnens durch Anwendung
4.   Aufbau von Größenvorstellungen

Die Vorgehensweise bei der Erarbeitung von Textaufgaben:

1.   Aufgabe lesen und mit eigenen Worten wiedergeben - Text verstehen!
2.   alle wesentlichen Angaben heraussuchen und evtl. aufschreiben
3.   kleine  Zeichnungen anfertigen (Skizzen)  - dies ist  für viele  Schüler hilfreich, damit sie sich den Sachverhalt vorstellen können
4.   Frage formulieren und aufschreiben
5.   Rechenweg suchen, evtl. Zwischenfragen formulieren und erst beantworten
6.   Überschlagsrechnung notieren (nicht immer erforderlich, aber oft hilfreich)
7.   Rechnung aufschreiben und dabei genau überlegen, was gerechnet wird
8.   Überlegen,  ob   das   Ergebnis  zur  Frage  passt  -  mit  der  Überschlagsrechnung vergleichen
9.   Antwort aufschreiben

Im Heft wird folgendes notiert:
Frage:
Rechnung:
Antwort:

 

Der Kunstunterricht:

Ziele des Kunstunterrichts sind:

  1. Förderung der Feinmotorik (durch Malen, Basteln, Zeichnen usw.)
  2. Techniken des Malens und Zeichnens lernen
  3. Basteln
  4. Drucken und Werken
  5. Textiles Gestalten

Das Heft: „Ideen und  Vorschläge für  den   Kunstunterricht   2" umfasst die Bereiche Malen, Zeichnen, Basteln, Textilgestaltung, Drucken und Werken für die 2.Klasse. Weiterhin sind dort einige Ideen, Hilfen, Anregungen und auch die Ziele des Kunstunterrichts festgehalten.

 

Der Sachkundeunterricht:

Das Material: „Bausteine Sachunterricht" besteht aus  einem Lehrerordner und  einem Schülerbuch. Sollen verschiedene Themen intensiv  bearbeitet  werden,  so  lässt sich zusätzliches Material (speziell  für  einzelne Themen, z.B. die Biene, die Stockente, Pflanzen, unser Körper etc.) bei der Philadelphia-Schule bestellen (Zusatzliste).

Diese  fertigen  Arbeitsblätter  zu  bestimmten  Themen  (auch Lernwerkstätten  genannt) können die  Schüler fast selbständig  erarbeiten. Dadurch  wird  u.a. „Sinnverstehendes Lesen" geübt.

Sachunterricht in der Grundschule sollte generell:

  • handlungsbezogen (Plakate erstellen, Natur erforschen) handlungsorientierter Unterricht - ganz praktisch. Pestalozzi (Pädagoge von 1746-1827) forderte ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand
  • und sachbezogen (Themen aus der Umwelt der Kinder) für die Kinder stattfinden.

Im Sachunterricht darf man sich an den  Interessen der  Kinder  orientieren (orientieren, nicht nur machen, was die Kinder wollen, aber es kann die Richtung angeben). Eine  freie Themenwahl ist  durchaus  sinnvoll! (Lernwerkstatt benutzen -  siehe Zusatzliste der Bestelliste der Philadelphia Schule)

Das  Problem der  Sachkundebücher generell ist, dass viele  Themen  nur angeschnitten werden,  die  Lehrperson   muss  Material   dazu  nehmen,  allerdings   ist   es  freigestellt, welches Thema, wie intensiv bearbeitet wird, es hängt von den Interessen der Kinder ab, von daher behandeln die Bücher viele Themen nur sehr oberflächlich.

Gut  ist oft die  Querverbindung  zu anderen  Fächern.  Wird  in  Deutsch ein  Gedicht über den   Frühling  gelernt,   so  kann   im  Sachunterricht   durchgenommen  werden,  welche Kennzeichen der Frühling hat usw. In Kunst wird dann ein Frühlingsbild gemalt usw.

 Querverbindungen  zu  anderen Fächern sind sehr von  Vorteil,  allerdings  kann  es nicht immer so realisiert werden, da es viel Vorbereitungszeit kostet. Wichtig  ist, dass die Kinder  praktisch handeln können.  z.B.   Thema   Frühling: Den Kindern ein Plakat (alte Tapete) vorlegen und aufmalen oder aufkleben lassen,  was zum Frühling gehört; nach draußen gehen, experimentieren usw.

Vorgehensweise zu jedem Thema: Zuerst einmal Ideen und Erfahrungen der Kinder sammeln, das Thema erarbeiten, Informationen  sammeln,  Bücher  lesen  etc und Plakate erstellen oder in der Natur die Sachverhalte erforschen.

Die  Lerninhalte des  Sachunterrichts kehren immer  wieder, man  sollte  nicht ein  Thema ganz intensiv und genau durchnehmen und denken, dass haben  die Kinder nun verstanden, kapiert, dieses Thema  ist nun  für die  Grundschulzeit  abgehakt. Nein!  Die Themen  werden  immer wieder, auf einem etwas höheren  Niveau, wiederholt,  denn  nur durch ständige Wiederholung prägen sich die Inhalte ein. z.B. Thema  Bäume:  Zunächst  nur die  einfachsten  Bäume (Buche,  Eiche,  Kiefer, Birke usw.) unterscheiden lassen, im nächsten Schuljahr dann wieder einige Bäume dazu nehmen (Ahorn, Kastanie, Tanne, Fichte) und immer so weiter.
Nie ein Thema intensiv behandeln und denke: So, das war es! - nach  einem Jahr ist wahrscheinlich alles wieder vergessen - es ist, ganz normal!


Der Sportunterricht:

Die Kinder brauchen Bewegung, können auch schwimmen gehen, etc. Auf Leistungssport wird verzichtet.

Folgende Bereiche sollte der Sportunterricht laut Lehrplan enthalten:

  1. Gymnastik Laufen und Gehen in verschiedenen Bewegungsformen, teilweise mit oder auch ohne Handgeräte wie z.B. mit Ball oder Reifen
  2. Leichtathletik Laufen, Springen, Werfen
  3. Schwimmen: Springen, Tauchen, Brustschwimmen oder Kraulschwimmen usw.
  4. Spiele: Zielball - auf  den Korb werfen,  Jägerball,  Völkerball, Brennball, Laufball,  Federball, Indiaca, Basketball mit Korbwurf
  5. Geräteturnen: Rollen:  Rolle vorwärts  und Rolle rückwärts, Springen,  Balancieren,  Hockwende über den Kasten,  Grätsche  über  den Bock,  Auf-/Umschwingen  am  Reck, Schaukeln  an Tauen/Ringen, Handstand, Rad

Wichtig  ist,   dass  die  Schüler  sich   vor   jedem   Sportunterricht   aufwärmen,  d.h.   die Muskeln müssen gedehnt  und gelockert  werden. Dies kann   durch   leichtes  Laufen, Hüpfen und einfache Gymnastikübungen erreicht werden. Dauer: ca. 10 Minuten. Die  Schüler benötigen  den Sportunterricht, da Bewegung ein  wichtiger Ausgleich  zum geistigen Lernen ist. Zum  Abreagieren,  für die  geistige  Entwicklung  (Konzentration, Reaktion usw.), für  die motorische Entwicklung, für  die Entwicklung  der Muskeln  und Knochen und   für   die Entspannung   des   Körpers   sind  sportliche   Betätigungen  sehr wichtig und notwendig.
 

Der Religionsunterricht:

Die Kinder sollen biblischen Geschichten zuhören und sie im eigenen  Sprachstil wiedergeben. Psalmen und schöne Gedichte sollen auswendig gelernt werden.

Der Musikunterricht:

Die  Kinder  sollen  verschiedene  Lieder  lernen  und diese  mit anderen  auswendig singen können. Falls  die Möglichkeit  besteht,  können  die Kinder beginnen Blockflöte oder ein anderes Instrument zu erlernen.


Allgemeine Hinweise:

Die Kinder im ersten Schuljahr müssen angelernt werden und folgendes üben:

  • selbständiges Arbeiten
  • Konzentration
  • selbständiges Erledigen der Hausaufgaben
  • zügiges Arbeiten
  • Sauberkeit und Ordnung in den Heften
  • saubere, formgerechte, flüssige Schrift

Lerninhalte der Unterrichtsfächer, siehe Bücher und Stoffverteilungspläne. Schön ist, wenn die Kinder mit Freude und Motivation am Unterricht teilnehmen und ihre Aufgaben erledigen. Motivierter Unterricht!
 

Sind Hausaufgaben für Heimschüler notwendig?

Viele Heimschulfamilien stellen immer wieder Frage nach der Notwendigkeit der Hausaufgaben.  Es  wird  mir immer wieder dargelegt, dass die  Kinder doch schon  den ganzen Vormittag  zu  Hause sind und dort ihre Schulsachen  erledigen, warum sollen dann auch noch für den Nachmittag Hausaufgaben aufgegeben werden? - Falls Sie sich an  dem Begriff  „Hausaufgaben"  stören, so nennen Sie es doch einfach: „Übungen für den  Nachmittag". -  Oft wird gefragt,  ob  die Hausaufgaben nicht auch in den Vormittag gelegt werden können, d.h. es wird morgens mehr gearbeitet, so dass nachmittags keine Übungen mehr gemacht werden brauchen.  - Warum wollen Sie sich und Ihren Kindern vormittags einen solchen Stress   machen? Sie können im Vormittag nicht alles behandeln, denn irgendwann ist  die Konzentration  und Aufnahmefähigkeit  der Kinder zu  Ende. Es ist  viel  sinnvoller, wenn die  Kinder  vormittags  mit den  Schulaufgaben (wenn die Aufnahmefähigkeit abnimmt) aufhören und dann am Nachmittag noch einmal neu an den Übungen und Schulsachen arbeiten. Der Lernerfolg ist wesentlich größer.
Hausaufgaben (HA) sind sehr nützlich und hilfreich für Sie und Ihre Kinder. Sie fördern die  Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit der Kinder, denn die HA sollten von den Kindern ganz alleine durchgeführt  werden. Sie  brauchen  und sollten  sich  nicht darum kümmern. Ihre Aufgabe  besteht darin, den  Kindern  geeignete Übungen, die  sie alleine lösen  können, aufzugeben und  am  nächsten  Tag zu kontrollieren.  Somit haben  Sie gleichzeitig eine Kontrolle, ob der  Lerninhalt  des Vormittags verstanden und  begriffen wurde. Bitte leiten Sie Ihre Kinder dazu an, die HA vollständig alleine zu lösen.
Der Umfang der HA sollte natürlich nicht zu groß  sein, ein paar kleine Übungen in jedem Fach reichen, so dass die  Kinder  in  der Regel  nicht länger als  ½ bis  ¾h  im 1.Schuljahr an den HA arbeiten. Trödeleien dürfen allerdings nicht berücksichtigt werden!
Wichtig ist auch, dass Sie Ihren Kindern regelmäßig HA aufgeben, damit die Kinder sich an  die HA gewöhnen und  fest  in  ihren Tagesablauf  einplanen.  Freitags können die Kinder von  den HA befreit  werden. HA sollten  also  vom 1.Schultag an aufgegeben werden, es braucht  zunächst  nicht viel zu sein und  kann  durchaus  auch  nur darin bestehen, dass ein Bild angemalt werden soll.

Selbständig Arbeiten ist sehr wichtig!

Die Selbständigkeit (Alleinarbeit) ist gerade für Heimschulkinder von großer Bedeutung, da gleichzeitig mehrere  Kinder  unterrichtet  werden  müssen. Wie  wurde  dies  früher  in einklassigen Schulen gehandhabt? Das Kernstück der früheren einklassigen Schulen war die Stillbeschäftigung (Stillarbeit) und  der Helferdienst (die Großen helfen den  Kleinen). Das  Zeit- und  Störungsproblem war   schon   damals  sehr   groß  und  wurde  allein   durch   die   Stillarbeit  einigermaßen behoben.
Die  Stillarbeit (Alleinarbeit  des Schülers)  konzentrierte sich dabei nicht nur  auf die Übungsphase, sondern auch auf  die Erarbeitungsphase, d.h. die  Schüler  mussten sich den Stoff  (Lerninhalt)  selbst  durchlesen, erarbeiten und  Fragen  dazu  beantworten (Gerade dies können die  heutigen  Schüler oft  nicht mehr,  es  wird  aber  im  Beruf oft gefordert!).

Wie kann ich mein Kind zur Alleinarbeit erziehen?

  1. Aufgabenstellungen erklären und wiederholen lassen.
  2. Die Aufgaben zunächst unter Zeit (Zeitdruck?) bearbeiten lassen.
  3. Ständiges Fragen der Kinder vermeiden, indem keine Antworten gegeben werden (Ausnahmen bestätigen die Regel), d.h. keine ständigen Bestätigungen geben wie: „Ja, das ist richtig."
  4. Die Kinder für sauberes, zügiges Arbeiten loben und evtl. belohnen
  5. „Nichtstun"  nicht tolerieren, sondern sich Konsequenzen ausdenken (sie müssen schon vorher klar sein und sie müssen auch durchgeführt werden)
  6. Mangelt es an Sauberkeit, so müssen die Texte  etc. neu  geschrieben werden  - nicht als Bestrafung, sondern als Übung („Wir sind in der Schule und üben es so lange, bis du es du es kannst.").
  7. Wichtig  ist:  eine  ständige  anschließende Kontrolle  der Alleinarbeit (Stillarbeit), die genau durchgeführt werden sollte.
  8. Konzentrationsübungen helfen vielleicht, damit die Kinder sich nicht von den anderen ablenken lassen. Die ersten Stillarbeiten könnten somit Konzentrationsübungen sein, die  Spaß machen und wodurch die Kinder sich an die Alleinarbeit gewöhnen können. Schöne Konzentrationsübungen,  auch für den Mathematik und Deutschunterricht geeignet können bei der Philadelphia Schule bestellt werden (Zusatzliste).
  9. Hausaufgaben aufgeben, die von den Kindern alleine bearbeitet werden.
  10. Lernspiele einführen und alleine bearbeiten lassen (LÜK)
  11. Arbeitsblätter mit Selbstkontrolle im Unterricht einsetzen.
  12. Die Kinder dazu anlernen, so zu lesen, dass sie den Sinnzusammenhang verstehen und den Text in eigenen Worten wiedergeben können.
  13. Vorgehensweisen  genau besprechen,  die einzelnen  „Arbeitspunkte" notieren und  an die  Wand   heften, so dass sie immer sichtbar sind. Die Kinder können somit nacheinander die einzelnen Punkte abarbeiten bzw. bearbeiten.
  14. Die Arbeit mit dem Wörterbuch einführen, so dass die Kinder selbständig etwas nachschlagen können.


Unterrichtsvorbereitung - Wie gehen Sie vor?

Wie kann ich meinem Kind etwas vermitteln, erklären, es lehren, unterrichten ? Um  zu  einer Antwort  zu  gelangen, muss ich  an  erster  Stelle  natürlich wissen, was ich meinem Kind erklären will. Unterrichtsvorbereitung!

Anleitung zur Unterrichtsvorbereitung (für Eltern, nicht für Lehrer geeignet!):

1. Stoffauswahl:

  • Was  „muss"  ich diese  Woche mit  den Kindern  machen? oder:  Was „sollte" ich  diese Woche mit den Kindern machen?
  • Wird nach einem Stoffplan der Philadelphia Schule gearbeitet, so sollte er eingehalten werden,  braucht das  Kind  länger, um einen  Sachverhalt zu verstehen, so  lassen  Sie sich bitte  Zeit! Es treibt uns  keiner, wir  beginnen  erst  dann  mit dem neuen Lerninhalt, wenn der alte Lernstoff verstanden ist und geübt wurde.
  • die Lerninhalte (Themen) müssen von den Eltern durch- bzw. angesehen werden

2. Aufteilung der Lerninhalte

  • Wie teile ich den Stoff auf die 5 Tage der Woche?
  • ein Stoffverteilungsplan für die Woche wird erstellt
  • in kurzen Stichpunkten wird für  jeden Tag  notiert,  welche  Inhalte durchgenommen werden sollen (mit Seitenangaben in den jeweiligen Büchern)

3. Überlegungen zur Umsetzung

  • Wie    kann  ich  es   meinen  Kindern  lehren?    Welche    Methoden,   Arbeitsformen, Unterrichtsmittel   wähle   ich?  Zu   jedem   Tag   sollten   nun  einige   Stichpunkte   zur Umsetzung festgehalten werden.
  • Welche interessanten  Dinge habe ich  noch  zu  diesem  Thema,  die zur  Erarbeitung hilfreich sein werden?  - Medizini-Poster, Plakate, Bücher (z.B.  Sachbücher, andere Schulbücher)
  • Womit  kann   ich   meine   Kinder  motivieren?  Die  Kinder   brauchen  einen  Anreiz, Motivation, damit der Spaß am Lernen erhalten bleibt.
  • Welche   Inhalte   können  wir  praktisch  mit  allen  Sinnen   behandeln   bzw.  lernen? Können wir  draußen in der  Natur etwas  lernen, erfahren und  sollten wir  deshalb einen Nachmittag nach draußen gehen?

4. Unterricht

  • Sie  unterrichten  ihre  Kinder  und stellen  vielleicht  manchmal  fest, dass Sie  nicht alles schaffen, was Sie sich vorgenommen haben. Was nun?
  • Sind genug Stunden für den Unterricht am Tag angesetzt worden?
  • Geben  Sie Hausaufgaben auf? Lerninhalte  und Aufgaben,  die am Vormittag  nicht geschafft wurden, sollten  von den Kindern  alleine am Nachmittag bearbeitet werden sofern sie erklärt wurden).
  • Vielleicht hat  ihr Kind noch Schwierigkeiten  mit den  neuen Lerninhalten und  Sie können am nächsten Tag noch nicht weitergehen ... _ der Stoffplan für den nächsten Tag muss überarbeitet und korrigiert werden

Nehmen Sie sich Zeit für ihr Kind und haben Sie Geduld! Erklären Sie in Liebe jeden Tag  dasselbe, wenn es nötig  ist.  Verzweifeln Sie  nicht,  es  wird  der  Tag des  Erfolgs kommen. Wichtig ist  in  solchen Fällen:  handlungsorientierter Unterricht und  Hausaufgaben. Bleiben Sie  bitte so lange  bei einem  Thema,  bis es von  den Kindern  vollständig erfasst und intensiv geübt wurde!

5. Reflexion und neue Vorbereitung

  • Sollte   ich   andere  Methoden   wählen,   damit   die   Kinder  die  Lerninhalte  besser verstehen?
  • Welche Dinge sollten wiederholt werden?
  • Wie  könnten noch weitere  Übungen zu dem Thema  aussehen, damit  die Lerninhalte intensiver geübt werden können?


Lektüre im Deutschunterricht

Ziel: Fremde Texte verstehen und gute eigene Texte schreiben

1. Lektüren im Unterricht sollten immer fächerübergreifend bearbeitet werden

  • Deutsch (Lesen, Schreiben, Grammatik, Rechtschreibung)
  • Sachunterricht   (Das  Leben  der  Personen,  Land,  Umgebung   (Wald/Wiese   oder Meer/Küste, Tiere (Verhaltensweisen, Besonderheiten, Leben), Gegenstände)
  • Kunst (einzelne Szenen können zeichnerisch dargestellt werden)
  • Biblischer Unterricht (bei der  Wahl  einer christlichen Lektüre  oder  einem Buch aus der Bibel)
  • Musik (passende Lieder heraussuchen und lernen oder selber Lieder dichten)

2. eine Lektüre sollte als Arbeitsheft angesehen werden

  • unterstreichen, markieren
  • ergänzen, notieren

3. sinnverstehendes Lesen

     Lesekontrolle durch Arbeitsblätter -  mündliches Nacherzählen/Wiedergeben

4. Grammatikübungen

  • Wortarten:   z.B.:    alle    Nomen   blau,    alle    Verben    rot,    alle    Adjektive   gelb unterstreichen Satzglieder bestimmen: Subjekt, Prädikat, usw. unterstreichen
  • Satzbau: z.B.:  Hauptsatzteile  rot,  Nebensatzteile  grün  markieren,  Konjugationen herausschreiben

5. Diktate

einige   Sätze,  die  gelesen  und  mit  denen  gearbeitet   wurde,  sollten  als  Diktat geschrieben werden bei  Rechtschreibschwäche: Listen anlegen  (Karteikarten)  mit Wörtern  die doppelte Vokale, kurze Vokale, doppelte Konsonanten, Dehnungs-h, i, ie, ih, ieh etc. haben

6. Sprache:

Wortwahl -  Wie hat  der Autor  sich  ausgedrückt?, Wie  hat er die  einzelnen Szenen dargestellt/beschrieben?, alle Adjektive herausschreiben, alle  Verben unterstreichen und alle verschiedenen Verben aufschreiben, auf Personalpronomen achten etc.
Satzbau (herausarbeiten und untersuchen) Auf unterschiedliche Satzanfänge  achten: Mit  welchem Wort hat  der Autor  einen Satz begonnen?
Aufbau spannender Stellen, z.B. folgende Aufgabenstellung:  Schreibe  alle  Wörter  in dein Heft, durch die Spannung aufgebaut wird.
Höhepunkte suchen und herausarbeiten

7. Aufsatz:

  • Nacherzählungen: neuen  Abschnitt vorlesen oder selber lesen  lassen  und dann davon eine Nacherzählung schreiben lassen
  • Erlebnisbericht: Schreibe einen  Erlebnisbericht von  dieser  Szene (z.B.  aus der Perspektive des kleinen Fuchses)
  • Fantasiegeschichte: z.B.:  „Versetze dich in die Lage des  Fuchses und  erzähle aus dieser   Perspektive   die   Situation   mit   dem   Hund"   oder: „Stell dir vor, die Fuchsmutter trifft im Wald den  Fuchsvater. Was  sagt  der zu dem  Vorhaben seiner Frau?" oder: „Die Fuchsmutter hat Mühe die Kinder satt werden zu lassen und geht auf Hühnersuche. Was erlebt sie?" oder die Kinder müssen ein anderes realistisches Ende schreiben etc.
  • Reizwortgeschichte:  Stichwörter vorgeben, aus denen die Kinder eine Geschichte schreiben sollen
  • Bildergeschichte   (viel   Mühe):  Einige   Szenen  zeichnerisch   festhalten  und  die Kinder sollen diese dann zu einer Geschichte zusammenfügen
  • Beschreibungen: Vielleicht sind Zeichnungen oder Bilder    in der  Lektüre vorhanden, die dann beschrieben werden können. Brief: z.B. bei Heidi: „Heidi schreibt einen  Brief an ihren  Großvater,  als sie  in Frankfurt ist, was hat sie wohl geschrieben?", „Was schreibt sie in einem Brief an Peter?"

8. Gedichte

Vielleicht ergibt es sich, dass die Kinder selbst einmal versuchen einen kleinen Reim - passend zur Lektüre - aufschreiben.

Lektürevorschläge:

  • Findefuchs
  • Bücher vom kleinen Eisbär
  • „Post für den Tiger", „Oh, wie schön ist Panama" (Janosch)
  • Felix-Bücher (Es eignen sich nicht alle!)
  • Biblische Geschichten/Bücher, z.B. Jona
  • „Heidi", „Gritli", „Dori" etc. von Johanna Spyri
  • Heimatlicht - Erzählungen von bekannten früheren Autoren,  z.B.  „Vrenelis goldenes Hämmerlein" (Ch. Woerner)
  • Bücher von Elisabeth Dreisbach, z.B.: „Jockeli, der Ausreißer", „Die Schuldkiste"
  • Bücher  von A. Sapper,  z.B.  „Gretchen Reinwalds  erstes  Schuljahr", „Die Familie Pfäffling", „Das Enkelhaus", Lieschens Streiche", „Lili" etc.
  • Buchreihe  von Patricia St. John,  z.B.  „Spuren im Schnee", „Das Geheimnis  vom Wildenwald",  „Wo der  Fluss beginnt",  „Hamid  und Kinza",  „Die silberne Straße", „Flecki und Flauschi", „Mein Freund Friski"
  • Bücher von  Anny  Wienbruch,  z.B.  „Wir  waren unser  elf", Geschichten  aus dem sonnigen Haus", „Die fröhliche Familie", „Sei tapfer Angela"
  • Alte  Erzählungen neu  entdeckt  - Der  Weg nach Luv  (15 Bände),  z.B.  „Lieschens Hauptmann", „Toni vom Kandergrund", „Gefahr - Schleuse zu!", „Sturmzeiten"

Dies sind beispielhaft einige gesammelte Vorschläge einiger Heimschuleltern. Bitte prüfen Sie jede Literatur vor der Weitergabe an die Kinder.

Fertige Arbeitsblätter mit  Lesekontrollen, Sachunterrichtsthemen  und Lösungen gibt es z.B. von:

  • „Der Findefuchs" von Irina Korschunow   1
  • „Kleiner Eisbär wohin fährst du?" von Hans de Beer ²
  • „Wie Findus zu Pettersson kam" von Sven Nordqvist ²
  • „Der Regenbogenfisch" von Marcus Pfister ²
  • „Post für den Tiger" von Janosch ²
  • „Helen  lernt leben" von  Anne  Marchon (die taubblinde Helen  lernt mit  anderen zu kommunizieren) ³
  • „Wir Kinder aus Bullerbü" von Astrid Lindgren   1

     

1 zu erhalten (bestellen) bei Philadelphia-Schule
² zu erhalten beim Verlag an der Ruhr
³ zu erhalten beim Buch Verlag Kempen

Diese komplette Seite als PDF downloaden